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Nebra und die Himmelsscheibe

Nebra liegt in einem der schönsten Landstriche Sachsen-Anhalts, im Herzen des Unstrut-Triaslandes, einer alten Kulturlandschaft.

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Nebra und die Himmelsscheibe

Nebra und die Himmelsscheibe

Nebra liegt in einem der schönsten Landstriche Sachsen-Anhalts, im Herzen des Unstrut-Triaslandes, einer alten Kulturlandschaft.

Nebra liegt in einem der schönsten Landstriche Sachsen-Anhalts, im Herzen des Unstrut-Triaslandes, einer alten Kulturlandschaft.

Es ist eine alte Stadt, was gut an den engen verwinkelten Gassen im Stadtkern sowie an der spätromanischen Burgruine zu erkennen ist.

Bekannt ist Nebra auch für seinen Buntsandstein, aus welchem der Berliner Reichstag, die Berliner und Hamburger Börse und das Weimarer Schloß gebaut wurden. Auch heute ist das Bild der Stadt durch den Buntsandstein geprägt, denn fast jedes zweite Haus des Zentrums ist aus diesem gebaut.

Um die faszinierende Landschaft mit seinen Buntsandsteinfelsen kennenzulernen, empfiehlt sich besonders der "Geologische Lehrpfad" nahe der Stadt. Auf diesen kann man bis Wangen und zum berühmten Fundort der Himmelsscheibe wandern, die 1999 auf dem Mittelberg entdeckt wurde.

Die rund 3.600 Jahre alte "Himmelsscheibe von Nebra" entstand ungefähr zur Zeit der Errichtung von Stonehenge und ist die bislang älteste konkrete Sternenabbildung der Welt. Die bronzene Himmelsscheibe wiegt rund zwei Kilo und hat einen Durchmesser von 32 Zentimetern.

In unmittelbarer Nähe zum Fundort ist seit 21. Juni 2007 das archäologische Informations- und Erlebniszentrum "Arche Nebra" geöffnet, um Besuchern einen Einblick in das Leben der bronzezeitlichen Astronomen geben. Die "Arche Nebra" erreichen Sie mit der Burgenlandbahn mit Ausstieg in Wangen und dann bequem zu Fuß.

Die Sonderschau „Aus der Tiefe geboren – Die Himmelsscheibe von Nebra“ zeichnet anhand von Originalfunden exemplarisch den Weg des Kupfers nach – von der Lagerstätte bis in den Norden, vom Rohstoff bis zum Endprodukt. Highlights unter den Exponaten sind z.B. ein hölzerner Zirkel aus dem 14.–13. Jh. v. Chr. zur Vermessung untertage und der spätbronzezeitliche Kammhelm vom Pass Lueg im Salzachtal. Die Sonderausstellung ist bis 5. November 2017 geöffnet.

Die Arche Nebra ist Teil der neuen touristischen Erlebnisroute Himmelswege in Sachsen-Anhalt, zu der auch das 7.000 Jahre alte Sonnenobservatorium in Goseck, das Grab der Dolmengöttin von Langeneichstädt und das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle gehören.