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Freyburg

Seit fast 150 Jahren wird hier der berühmte Rotkäppchen-Sekt hergestellt.

  

Die Winzerstadt an der Unstrut ist ein Inbegriff prickelnder Genüsslichkeit

Seit fast 150 Jahren wird hier der berühmte Rotkäppchen-Sekt hergestellt. Oberhalb des Ortes liegt das mittelalterliche, sagenumwobene Schloss Neuenburg.

Zu der  Bekanntheit des Ortes hat die Sektkellerei Rotkäppchen beigetragen, in der seit 1856 das prickelnde Getränk hergestellt wird. In deren Kellern steht das größte holzgeschnitzte Cuvée-Fass Deutschlands. Deren Fassungsvermögen von 120.000 Litern entspricht 160.000 Sektflaschen.

Für eine Besichtigung ebenso lohnenswert ist das sagenumwobene Schloss Neuenburg, oberhalb der Stadt gelegen, als Schwesternburg der Eisenacher Wartburg. Die angrenzende Doppelkapelle aus dem Jahre 1180 ist noch heute ein architektonisches Kleinod mit ihrer außergewöhnlichen Verzierung. Einst Zentrum mittelalterlicher-höfischer Kultur wurde das Schloss später als kurfürstliches Wohn- und Jagdschloss genutzt.

Historische Baudenkmäler, reizvolle Landschaften, sportliche und kulturelle Aktivitäten oder prickelnde Gaumenfreuden: Das Winzerstädtchen Freyburg in Sachsen-Anhalt bietet für erlebnisreichen Urlaub mit der ganzen Familie ein breites Spektrum an.

Eingebettet in idyllische Weinberge, Wiesen und Wälder und bekannt durch die Sektkellerei mit dem einprägsamen Namen "Rotkäppchen" ist Freyburg ein Geheimtipp für alle, die Genuss und Kultur miteinander verbinden möchten

Die Rotkäppchen Sektkellerei in Freyburg an der Unstrut hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich zu einem Besuchermagneten für Sektfreunde und Genießer des traditionsreichen Rotkäppchen Sektes aus ganz Deutschland entwickelt. Das Service-Team des Sekthauses ist auf vielfältige Besucherwünsche und Anforderungen eingestellt: ob in Gruppen oder als Individualreisender – jeden Besucher erwartet ein vielfältiges Angebot in der Heimat der berühmten Sektflaschen mit den roten Kappen.

Von der Kellereibesichtigung mit einem Glas Sekt für 5,00 Euro pro Person bis zur unterhaltsamen Führung und Verkostung des gesamten Sortimentes, die etwa drei Stunden dauert und 16,50 Euro pro Person kostet – bei Rotkäppchen ist fast alles möglich. Die attraktive Kelleranlage, in deren detailgetreue Wiederherstellung in den ersten Jahren nach der Privatisierung erhebliche Investitionen flossen, ist Jahr für Jahr Ziel zahlreicher Gruppenreisen. Aber auch Besucher von Veranstaltungen und individuelle Gäste, die an der täglichen Führung ohne Voranmeldung um 11 oder 14 Uhr – am Wochenende sogar um 11, 12.30, 14 und 15.30 Uhr – teilnehmen, besichtigen die historische Kellerei.

Im Hause Rotkäppchen kann eine – im wahrsten Sinne des Wortes – große Sehenswürdigkeit Freyburgs besichtigt werden, das größte geschnitzte Cuvéefass Deutschlands. Das Riesenfass wurde 1896 aus 25 Eichen gebaut. Es hat ein Fassungsvermögen von 160.000 Flaschen und ist mit wert­­vollen Schnitzereien verziert.

Auch aus dem gesellschaftlichen Leben in und um Freyburg ist Rotkäppchen nicht mehr wegzudenken. Mit seinem Lichthof, eine der ältesten denkmalgeschützten Industriehallen Deutschlands, verfügt die Sektkellerei über einen Veranstaltungsort, der nicht nur für eigene Ereignisse genutzt wird, sondern auch Freyburger Vereinen und Organisationen offen steht. Beim alljährlichen Winzerfest im September beispielsweise verwandelt sich der Lichthof regelmäßig in eine Verkostungshalle mit Ständen und Bühnenprogramm.

Natürlich ist in Freyburg in der Rotkäppchen Sektkellerei auch der Sekteinkauf möglich. Im liebevoll sortierten Sektshop der Rotkäppchen Sektkellerei erhalten Besucher täglich von 10 bis 18 Uhr alle Varianten des berühmten Sektes – und noch viel mehr.

Dort wo der rote Klinker der Zeddenbacher Mühle sich vor der Weinhauptstadt Freyburg imposant aus dem Unstruttal erhebt, wurde nachweislich bereits vor 1200 Jahren Mehl gemahlen.

Mehrmals brannte die Mühle nieder und wurde stets wieder aufgebaut. Die heutige Mühle ist knappe 120 Jahre alt und seit drei Generationen im Besitz der Familie Schäfer. Der unlängst abgelegte Name "Mühlenwerke" stammt noch aus der Zeit, als hier zudem eine Öl- und eine Sägemühle standen. Die Technik stammt zum Grossteil aus der 1. Hälfte des vorigen Jahrhunderts.

Da die Mühle immer in Privatbesitz war, und auch zu DDR-Zeiten ohne jegliche staatliche Beteiligung betrieben wurde, konnte in umfassende technische Neuerungen kaum investiert werden. Es ist das Verdienst der Familie Schäfer, dass die Mühle nicht zu einem stillen Museum wurde, sondern noch heute ein funktionierendes lebendiges technisches Denkmal darstellt, in dem keine Schaumüllerei stattfindet, sondern mit handwerklichem Geschick eine echte Mehlproduktion aufrechterhalten wird - die letzte ihrer Art in der Region.

Da die "Straße der Romanik", die "Deutsche Weinstraße", der "Saale-Unstrut-Radwanderweg" und nicht zu letzt die Mühle leichterdings mit der Burgenlandbahn erreichbar ist, überzeugen sich eine Vielzahl von Touristen alljährlich davon.

Als weiteres Standbein wurde vor einigen Jahren in einem Teil der Mühle ein Restaurant namens "Feiße" eröffnet. Der ungewöhnliche Name hat einen direkten Bezug zur Mühle: Nach mehreren Bedeutungswandlungen nennt man heute den Aufenthaltsraum der Müllergesellen so. Allerdings kann in der Restauration nicht nur zwischen alten Mauern platzgenommen werden, sondern auch über Unstrut auf der Restaurantbrücke.
Die Unwägbarkeiten eines Ausflugslokals bekommt man mit den Jahren mehr oder weniger in den Griff. Mindestens zwei mal im Jahr aber sind die Feiße, wie auch der gesamte Mühlhof randvoll mit Menschen: Zu Himmelfahrt gibt es das jährliche Lanz-Bulldog-Treffen und anlässlich des Deutschen Mühlentages feiern die Zeddenbacher und Ihre Gäste am Pfingstsonntag- und montag das Zeddenbacher Mühlenfest.

Veranstaltungen bei und in der Zeddenbacher Mühle

Jährlich...

das Zeddenbacher Lanz-Bulldog-Treffen

  • Eingeladen sind nicht nur Lanz-Bulldogs sondern alle historischen Traktoren oder eigenwilligen Selbstbauten.
  • Jeder Teilnehmer (mit Traktor) bekommt ein Begrüssungsgeschenk und nimmt an einer Traktoren-Lotterie teil.
  • Es werden 3 Preise am Ende der Veranstaltung ausgelost.
  • Unterhaltung garantieren eine regionale Band und die an diesem Tage traditionell umherziehenden Musikkapellen

das Zeddenbacher Mühlenfest

  • Mühlenführungen im Stundentakt ( an diesen beiden Tage kostenlos! )
  • Mühlenladen mit Verkostung und Verkauf
  • Feiße - Restauration in der Mühle, zwischen alten Mauern oder über der Unstrut auf der Restaurantbrücke